Kurs für Skilehrer
2002, Jürg Ramseier nimmt in Haut-Nendaz an einer Weiterbildung für Skilehrer teil. Zum ersten Mal erscheint eine Kursteilnehmerin mit einem Helm auf dem Kopf und löst damit unter den Skilehrern heftige Debatten aus. JR gehört zu den „Nasenrümpfern“ in der Truppe. Als junger Skirennfahrer hatte er früh Erfahrungen mit dem Helm gemacht.
Verändertes Fahrgefühl
Kaum über den Kopf gestülpt, veränderte sich das Gefühl zum Tempo, JR vermisste den Fahrtwind und die Sonne im Gesicht, der Rundblick wurde enger und das Gehör schlechter. Und bis heute macht ihm die Vorstellung von im Schumacher-Stil die Berge runter bretternden Skifahrer- und Skifahrerinnen in Sturzhelmen aus vielerlei Gründen eher Angst als das Gegenteil
Entwicklung von Ribcap
2003 begann JR mit der Entwicklung von Ribcap. Ihm schwebte eine warme, den Kopf schützende Wollmütze vor. Ein Kopfschutz ohne Einschränkungen der Sinne.
Ein schönes Teil aus hochwertigem Strick, faltbar, leicht und angenehm zu tragen. Einsetzbar am Berg, auf der Strasse, dem Eis und in der Luft. Zusammen mit einem kleinen Team entwickelte JR eine Kopfbedeckung, die auf einer völlig neuen Vorstellung von Schutz beruht: der Softprotection.
Jürg Ramseier
Hochgefühle und Tiefschläge
2005 kam Ribcap auf die Welt. An der ISPO München, der wichtigsten Sportartikelmesse Europas, konnte die erste Kollektion präsentiert werden. Ribcap wurde sogleich für Auszeichnungen nominiert, gewann einen renommierten Design-Preis und kriegte eine Einladung für eine wichtige Ausstellung:
Doch es gab auch Rückschläge:
So konnte sich JR keinen Patentschutz leisten und ein grosser Sportartikelhersteller aus der Schweiz machte sich ans Kopieren. Und Ribcap wurde im Kassensturz auf TV/SF 1 unfair angegriffen. JR brauchte nun tatsächlich eine Schutzmütze, um die Schläge einzustecken.
Die neue Ribcap für Berg und Stadt
Die Kritiken und Feedbacks trieben die Weiterentwicklung an. So können heute JR und sein Team die neue Ribcap 2.0 vorlegen. Eine Ribcap mit neuem Design, neuen Sicherheits-Features und einem Zertifikat der Uni Strasbourg. Ribcap 2.0: Mehr und mehr für die Stadt und immer noch für den Berg.